4.3.2010
(0 Kommentare)

Desaster beim Krankenhaus Nord - die Lokomotive ist entgleist

Die Unfähigkeit von Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, das Projekt Krankenhaus Nord umzusetzen, hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Wir fordern die sofortige Neuausschreibung des Projektes.

Im nächsten Gesundheitsausschuss wird von der SPÖ der Ankauf des ÖBB-Grundstücks um 42 Millionen Euro beschlossen. Damit gesteht Stadträtin Wehsely ein, dass ihre Strategie, mit einem einzigen Bieter Grundstücksbereitstellung und Errichtung des Krankenhauses durchzuführen, gescheitert ist.

Die heutigen Aussagen von KAV-Generaldirektor Marhold, dass parallel zum Ankauf durch die Stadt Wien einerseits die Verhandlungen mit ein und demselben Bieter (PORR/VAMED/SIEMENS) weiterlaufen werden und
anderseits die weiteren Bauabwicklungen ungehindert fortschreiten würden, zeugen von völliger Fehleinschätzung der katastrophalen Lage. Wehsely und Marhold sind persönlich für diese Entwicklung verantwortlich zu machen. Die verfahrene Lage kostet die BürgerInnen viel Geld und verzögert die Errichtung um Jahre.

Die von Marhold und Wehsely nun angekündigte Vorgangsweise ist vollkommen unakzeptabel und steht auch in Widerspruch zum Vergaberecht. Die mit dem Bieterkonsortium gescheiterten Verhandlungen können nicht durch die Hintertür unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgeführt werden. Hätte man, wie wir schon von Anfang an gefordert haben, die Bauleistung von der Grundstückssuche getrennt, wäre Zeit und Geld gespart worden, ergänzt unsere Planungssprecherin Sabine Gretner. Wir fordern daher die sofortige Neuausschreibung der Bauleistung für das Krankenhaus Nord und eine transparente und professionelle Umsetzung des Projektes.

 

Story weiterempfehlen: Share |

Kommentare

Leider ist derzeit die Login und Registrierungsfunktion außer Betrieb.