16.6.2009
(3 Kommentare)

Jedes Kind hat ein Recht auf einen Platz in der Musikschule

Die Musikwelthauptstadt Wien verschwendet Talente: nicht jeder kann in die Musikschule. Wir wollen das ändern.

ÖVP und FPÖ haben heute unserer langjährigen Forderung nach einer Musikschule für alle Nachdruck verliehen: sie haben ein Musikschulgesetz gefordert. Ein neues Musikschulgesetz kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Wesentlich ist dabei, dass es einen Rechtsanspruch jedes Kindes, das lernen will, auf einen Ausbildungsplatz gibt. Darüber hinaus braucht es aber auch eine Modernisierung des Musikschulwesens mit mehr Unterricht in zeitgenössischen Musikformen und Instrumentenunterricht aus Popkultur und Weltmusik. Talente in allen Bereichen der Musik findet man nur durch gezielte Ausbildung und Förderung.

 

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Kommentare

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(Namenlos) (via gruene.at) 5.7.2009

"mehr Unterricht in zeitgenössischen Musikformen und Instrumentenunterricht aus Popkultur und Weltmusik. " es gibt beides bereits zur Genüge. Das braucht man nicht fördern. Man sollte lieber schauen, dass man traditionelle Musik nicht aus den Augen verliert!!! (bin ein gerade fertig gewordener Musikschüler. und habe daher mehr Erfahrung als jeder dazu redende Politiker, der wahrscheinlich eine Musikschule noch nicht von innen gesehen hat).

 

(Namenlos) (via gruene.at) 19.6.2009

Super Initiative ! Für eine weitergehende Unterrichtung sollte aber ein Talent vorliegen. Und: Ob man Pop auch zu Musik zählen kann, da bin ich mir nicht sicher.

 
 

(via gruene.at) 5.7.2009

schön wärs, wenn es den Grünen nur um Talente ginge. Seitdem das Rathaus anscheinend das Gesetz änderte, darf jeder x-beliebige ohne Aufnahmeprüfung einen Platz haben nach dem Muster: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Und selbst da bekommt NICHT jeder Schüler einen Platz. Es wurden nämlich insgesamt Plätze eingespart anstatt erhöht.